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März 2011

09.03.2011

09.03.2011 In der Schwimmhalle Aue findet das Kinderfest statt. Geboten wird neben einer Hüpfburg, einem Wasserlaufrad und Kinderschminken auch ein Pfannkuchenbuffet. Das Fest bietet von 8.00 bis 18.00 Uhr Spaß und Unterhaltung für groß und klein.

Juni 2011

01.06.2011

Am 1. Juni ist Kindertag. Doch wo kommt der eigentlich her, und warum gerade am 1. Juni?

Der Kindertag wird weltweit begangen, um auf die Kinderrechte aufmerksam zu machen. Die Art seiner Ausrichtung reicht von einem Feiertag für Kinder bis zu politischen Aktionen, die die Kinderrechte in das öffentliche Bewusstsein rücken sollen, um diese besser durchzusetzen.
Die Idee eines Internationalen Kindertages (International Children's Day) geht wohl zurück auf die Genfer Weltkonferenz für das Wohlergehen der Kinder im August 1925, zu welcher 54 Vertreter verschiedener Staaten zusammengekommen waren und die Genfer Erklärung zum Schutze der Kinder verabschiedet haben sollen. Der 1. Juni kommt wahrscheinlich daher, dass gleichzeitig in Genf die Weltkonferenz stattfand und der chinesische Konsul in San Francisco ein Fest für chinesische Waisenkinder anlässlich des Drachenbootfestes veranstaltete.Nach dem Zweiten Weltkrieg haben viele Regierungen im kommunistischen Ostblock den Internationalen Kindertag eingeführt.1954 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Kinderhilfswerk UNICEF mit der Ausrichtung eines Weltkindertages (Universal Children's Day) beauftragt.Jeder Staat soll einen Tag zum sogenannten Weltkindertag (Universal Children's Day) erklären. Die Vereinten Nationen begehen den Weltkindertag am 20. November. Der Weltkindertag wird heute national an unterschiedlichen Tagen in mehr als 145 Ländern gefeiert. Damit soll ein weltweites Zeichen für Kinderrechte gesetzt werden.

Samariter sehen große Aufgabe

Samariter sehen große Aufgabe in betreuten Wohnprojekten. Der Arbeiter-Samariter-Bund Erzgebirge will in ehemalige Strumpffabrik investieren Burkhardtsdorf/Aue/Antonshöhe. Der Kreisverband Erzgebirge des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB) mit Sitz in Aue plant nun in Burkhardtsdorf ein Modellprojekt für integratives Wohnen. Nachdem das Bemühen des ASB - gemeinsam mit einem privaten Investor das Objekt der insolventen Hephatha gGmbH im ehemaligen Sanatorium Antonshöhe zu betreiben - offenbar gescheitert ist, will der Wohlfahrtsverband jetzt anderenorts einen alten Industriebau umbauen. "Das heißt aber nicht, dass wir unser Angebot, das Betreute Wohnen und den ambulanten Pflegedienst in Antonshöhe zu übernehmen, etwa zurückziehen", betont ASB-Geschäftsstellenleiterin Sybille Brunner. "Wir stehen nach wie vor zu diesem Angebot und haben bis heute auch noch keine konkrete Absage durch den Insolvenzverwalter erhalten", so Brunner. Der ASB hatte gemeinsam mit der Ventar GmbH aus Dresden am 21. Dezember 2010 ein Übernahmeangebot zur Weiterführung der Pflege im ehemaligen Sanatorium unterbreitet. "Wir sind als Wohlfahrtsverband zwar noch relativ jung in der hiesigen Region, aber stark genug, mit Landesverband und Bundesverband im Rücken, durchaus mehrere Projekte zu stemmen", so Brunner.

Sie betrachtet vor allem fachliche Kompetenz und Menschlichkeit in der Pflege als vorrangige Parameter. Jetzt will der ASB zunächst einem Gebäudekomplex, der im 19. Jahrhundert errichtet und viele Jahre von der Familie Bernhardt als Strumpfwarenfabrik genutzt wurde, neues Leben einhauchen. "Wir planen einen Wohnkomplex für alle Generationen und Bedürfnisse", sagt Sybille Brunner. Das Objekt gehört einem privaten Vermieter. Der ASB will es pachten, um das Vorhaben umsetzen zu können. Neben Wohnungen für Singles und Familien sollen drei Wohngemeinschaften für jeweils zehn bis 20 Menschen mit besonderen Bedürfnissen entstehen. Dazu zählen chronisch-psychisch Kranke sowie körperlich und geistig Behinderte. Eine der drei Wohngemeinschaften ist für Demenzerkrankte gedacht. Auch Senioren, die noch selbstständig wohnen möchten, aber einer Betreuung bedürfen, sollen sich künftig dort wohlfühlen. Das Hauptgebäude soll entsprechend umgestaltet sowie ein Nebengebäude abgerissen und mit drei Etagen neu errichtet werden. Als Herz der Anlage wird ein teilweise überdachter Innenhof geplant. Der ASB, so sein Ziel, will Menschen mit bisher wenigen sozialen Kontakten wieder ins tägliche Leben einzubeziehen. In dem Gebäude gibt es bereits Wohnungen, doch noch ist dort vorrangig Gewerbe angesiedelt. "Wohnen, leben und arbeiten in der alten Strumpffabrik" soll dennoch der Titel des Projekts sein. Für das Vorhaben rechnet der ASB mit Kosten im siebenstelligen Bereich. Vom Bund habe man jetzt 100.000 Euro Förderung für die Entwicklung und Planung erhalten. Das Gesamtkonzept soll Ende April vorliegen und Mitte nächsten Jahres umgesetzt sein. Der Kreisverband Erzgebirge des Arbeiter-Samariter-Bund wurde 2007 gegründet und hat seit November seine Geschäftsstelle in Aue. Er bietet Rettungsdienst- und Gewaltpräventionskurse für Kinder in Schulen an und bildet Rettungsschwimmer aus. Zum Kreisverband zählen derzeit etwa 300 Mitglieder und vier Mitarbeiter.

Quelle: Freie Presse 17.03.2011
( Von Franziska Muth und Beate Kindt-Matuschek )